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Transport im Auto Drucken E-Mail
Nach dem Sie erfolgreich die Erstversorgung Ihres Notfallpatienten eingeleitet haben, müssen Sie eine weitere Hürde nehmen: Den Transport zum Tierarzt. Bevor Sie die Fahrt zum Tierarzt antreten ist es unbedingt erforderlich, bei ihm anzurufen, um den Notfall anzukündigen. Bitte  schildern Sie kurz, was passiert ist, wie es dem Hund geht und wann Sie ungefähr eintreffen werden.
Durch dieses kurze Telefonat gewinnen Sie wertvolle Zeit, da Sie erfahren, ob der angerufene Tierarzt diesen Notfall zur Zeit versorgen kann. Außerdem können in der Praxis Vorbereitungen getroffen werden, während Sie hinfahren.
Bei der Auswahl des Tierarztes gilt für den Notfall die einfache Devise: Der nächste Tierarzt ist der beste. Dadurch vermeiden Sie einen Zeitverlust. Bitte bedenken Sie auch, dass der Transport eine zusätzliche Belastung für den Hund darstellt.
 
Wenn Sie es einrichten können, sollten Sie ein verletztes Tier stets zu zweit transportieren. So kann einer von Ihnen fahren während sich die zweite Person weiter den Hund versorgt. Denn auch während des Transportes gilt es, stets die eingeleiteten Maßnahmen fortzuführen. Sie müssen beispielsweise bei einem bewusstlosen Hund die Atemwege freihalten oder bei Verbrennungen die Wunden kühlen.  Es gibt allerdings auch Grenzen: Bei einem Herz- und Atemstillstand ist eine Reanimation im fahrenden Auto nahezu unmöglich.
 
Haben Sie keinen Fahrer, können Sie auch ein Taxi rufen. Allerdings sollten Sie unbedingt angeben, dass ein verletztes Tier transportieren werden soll.
 
In einigen Städten besteht auch die Möglichkeit, auf eine Tierambulanz zurück zugreifen. Ein Anruf bei einem ortsansässigen Tierheim kann Ihnen weiter helfen. Allerdings sollten Sie die Frage, ob es in Ihrer Nähe eine Tierambulanz gibt, vor einem Notfall klären und sich die Telefonnummer bereitlegen (z.B. in die Hundeapotheke legen oder im Handy speichern).
  

Vermeiden Sie Stress während der Fahrt:

  • nicht Rauchen (Sauerstoffmangel für den Hund)
  • keine Musik
  • den Hund sicher und stabil lagern (rutschen vermeiden)
  • reden Sie beruhigend mit dem Tier
  • ruhige, langsame Fahrweise (Entlastung für den Organismus)
 
 
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